Im Tanzkurs Tango perfekt lernen

20 Februar 2018
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Tanzen ist nicht nur für den Körper gut, es hält auch im Kopf fit. Dabei ist die Auswahl an Tanzkursen so groß, dass für jeden etwas dabei ist. Liebhaber der südländischen Klänge kommen in einem Tango Tanzkurs ganz bestimmt auf ihre Kosten. Der Tango gehört zu den Standardtänzen und wird auf der ganzen Welt getanzt. Neben dem europäischen Tango, der als Tango bezeichnet wird, gibt es noch Abwandlungen, die in speziellen Kursen erlernt werden können. 

Die Ursprünge des Tangos finden sich zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Die oberen gesellschaftlichen Klassen brachten den Tango von ihren Reisen nach Argentinien mit nach Europa. In Paris galt der neue Tanz als wild und anstößig, bevor britische Choreografen sich seiner annahmen und ihn den europäischen Stilvorgaben für Gesellschaftstänze anpassten. So entstand der Internationale Tango, der bis heute in allen europäischen Tanzschulen unterrichtet wird. Der Tango gehörte in Deutschland von 1958 bis 1960 wie der Cha-Cha-Cha und die Rumba zu den Lateinamerikanischen Tänzen. Seit 1963 gilt er als Standardtanz im Welttanzprogramm. Im klassischen Tanzkurs Tango lernen, beispielsweise im Albrecht und Balzer GbR Ballhaus Walzerlinksgestrickt, bedeutet, die europäische Abwandlung zu erlernen. Allerdings wird immer häufiger auch der ursprüngliche Tanz, der Tango Argentino, in Tanzschulen angeboten.  

Dabei ist der Tango ein ganz besonderer Tanz. Er wird von Tänzern und von Experten als besonders feuriger und leidenschaftlicher Tanz bezeichnet. Sein Feuer erhält dieser Tanz durch seinen Reichtum an Schrittvarianten. Lange Schritte wechseln sich mit zackigen, kleinen Schritten ab. Auch Kopf und Oberkörper bewegen sich bei einigen Figuren gegensätzlich. Diese und zahlreiche weitere Gegensätze in den Bewegungsabläufen sorgen für die außergewöhnliche Dynamik des Tangos.   

Die Haltung im Tango ist nicht mit der Haltung in den anderen Standardtänzen zu vergleichen. Die Arme des Herren bilden im Tango eine Art Rahmen, in der die Dame sich bewegt. Geführt wird nicht mit der Hand, die auf dem Schulterblatt der Dame liegt, sondern mit dem Brustkorb und unter Umständen sogar mit den Knien des Herrn. Das gibt dem Tango sein erotisches und intimes Aussehen. Dieses Zusammenspiel von Herr und Dame führt dazu, dass der Tango mitunter den Ruf eines erotischen Tanzes hat. Gleichzeitig ist diese Art zu führen eine der großen Herausforderungen für Anfänger, welche in einem Tanzkurs Tango tanzen lernen.   

Da der Tango kein Schwungtanz ist, sondern es sich um einen Schreittanz handelt, bleibt der Oberkörper immer gerade. Der Takt ist ein 2/4- Takt. Im Gegensatz dazu wird moderne Popmusik im 4/4- Takt komponiert. Um Tango zu tanzen, sollte spezielle Tangomusik gewählt werden, damit die Figuren stets bis zum Ende getanzt werden können. Die Betonung auf jedem zweiten Schlag statt auf dem vierten, führt zu der zackigen Optik des Tangos.